Grußworte

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Ulrich Markurth – Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig

ulrich_markurth Unsere inklusive Gesellschaft braucht Fortschritte in allen gesellschaftlichen Bereichen – und dazu zählt ganz besonders die Freizeitgestaltung, bei der insbesondere der Sport eine Vorreiterrolle einnehmen kann.

Das Projekt BINAS – „Braunschweig integriert natürlich alle Sportler“ – versteht sich als ein solcher Vorreiter für unsere Stadt. Es verfolgt vor allem das Ziel, Menschen mit Behinderung und von Behinderung Bedrohte aller Nationalitäten in örtliche Vereine, Verbände und soziale Netzwerke einzubinden.

Das Besondere an BINAS ist die Vielfalt der Projektpartner: Mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen, dem Stadtsportbund Braunschweig und dem Sportreferat der Stadt ziehen die entscheidenden Institutionen gemeinsam mit dem Behindertenbeirat Braunschweig an einem Strang. Zudem sind in dieses Netzwerk die Einrichtungen der Behindertenhilfe, Selbsthilfe- und Fördervereine sowie Braunschweiger Sportvereine eingebunden. Dadurch ist eine hervorragende Basis für alle Sporttreibenden und Sportinteressierten in unserer Stadt geschaffen, um die Integration und Inklusion im und durch Sport zu fördern.

Ich bin überzeugt, dass BINAS maßgeblich dazu beitragen wird, Menschen mit und ohne Behinderung durch die gemeinsame Begeisterung für den Sport und seine vielfältigen Möglichkeiten enger zusammenzubringen.

Ulrich Markurth
Oberbürgermeister

Boris Pistorius – Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport

boris_pistoriusSport ist ein wichtiger Bereich auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. Sport und Bewegung leisten anerkannte Beiträge zur Bildung und Gesundheitsförderung sowie zur Persönlichkeitsentwicklung. Beim gemeinsamen Sport werden Vorurteile und Berührungsängste abgebaut, Akzeptanz und Kooperation nehmen zu, das gegenseitige Verständnis wird gestärkt.

Der Behindertenbeirat Braunschweig e. V. hat 2013 das Projekt Braunschweig integriert natürlich alle Sportler (BINAS) ins Leben gerufen. Ende 2015 erhielt das Projekt von der Aktion Mensch die Förderzusage - Projektträger ist der Behinderten Sportverband Niedersachen.

Hauptziel des Projektes ist es, Menschen mit Behinderung in Braunschweig die Teilnahme an sportlichen Aktivitäten zu ermöglichen. Gleichzeitig soll Ihnen die Chance eröffnet werden, sich in das Vereinsleben zu integrieren.

Gerne habe ich als Niedersächsischer Sportminister die Schirmherrschaft für das Projekt BINAS übernommen und wünsche Ihnen und uns, dass BINAS einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung erfährt und auch einen Vorbildcharakter für weitere niedersächsische Regionen entfaltet.

Mit der Auftaktveranstaltung, die auch offizieller Startschuss des Projektes BINAS ist, möchte sich der Behindertenbeirat Braunschweig e. V. bei allen Beteiligten bedanken.

Im Namen der Niedersächsischen Landesregierung und auch persönlich möchte ich mich diesem Dank ausdrücklich anschließen.

Boris Pistorius
Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport

Karl Finke – Behinderten-Sportverband Niedersachsen e. V.

karl_finkeDer Behinderten-Sportverband Niedersachsen e. V. (BSN) hat sehr gern die Projektträgerschaft für BINAS übernommen. Regionale und lokale Förderung des Sportangebots für Menschen mit und ohne Behinderung: Damit liegt BINAS – nach zwei Jahren der Konzeptentwicklung und Planung – auf einer Linie mit den bundesweit beispielgebenden Erfolgsmodellen LINAS (Lingen integriert natürlich alle Sportler) und INDUS (Inklusion durch Sport im Emsland).

Zusammenarbeit in der Begleitung und Unterstützung der Vereine in den Bereichen Qualifikation, Förderung und inklusive Sportentwicklung: Mit dem Behindertenbeirat Braunschweig verfügt BINAS über den idealen Projektverantwortlichen. Er ist geeignet, durch professionelle Umsetzung der Idee, für die inklusive Sportwelt in Niedersachsen einen weiteren Leuchtturm zu schaffen.

Der BSN freut sich sehr über den Projektstart. Und ich kann nur immer wieder betonen, welch große Bedeutung Inklusion nicht nur für den Sport hat, sondern für die Entwicklung der Gesellschaft insgesamt. Gerade hier kann der Sport durch seinen niederschwelligen Ansatz eine Vorreiterrolle einnehmen.

Inklusion braucht Netzwerke. Die Sensibilisierung der Braunschweiger Gesellschaft, insbesondere, aber nicht allein der Sportvereine, die angemessene Ausstattung der Sportstätten, die Schulung der Übungsleiter, Trainer und Vorstandsmitglieder – das alles sind Maßnahmen, die eine Grundlage schaffen können für ein Netzwerk, das auch die Einrichtungen mit einbezieht und weitere Bereiche des öffentlichen Lebens erreicht.

In diesem Sinn begrüße ich, dass BINAS anstrebt, allen Menschen mit Behinderung die Möglichkeit zu geben, sich im Sinn der Teilhabe an sämtlichen Sportarten und am sozialen Vereinsleben beteiligen zu können. So vielfältig wie die Gesellschaft ist, so vielfältig kann das Netzwerk sein. Dann ist die Möglichkeit einer gesellschaftlichen Durchdringung der Inklusion im Sport mit hoher Wahrscheinlichkeit erfolgreich.
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Karl Finke
Präsident

Norbert Rüscher – Stadtsportbund Braunschweig e. V.

norbert_ruescherEs muss unsere gemeinsame Zielsetzung sein, durch den Sport mehr Menschen mit Behinderung und/oder sozialer Benachteiligung in die Strukturen des organisierten Sports einzubinden. Damit soll das Verständnis der Menschen füreinander über persönliche und soziale Unterschiede hinweg verbessert werden. Die soziale Integration von Menschen mit Behinderung in das Vereinsleben sowie die Mitarbeit in lokalen Netzwerken stehen dabei im Mittelpunkt der Bemühungen. Dies gilt sowohl für die Möglichkeit, selbst aktiv Sport in Sportvereinen zu treiben, als auch für eine stärkere Einbindung in die ehrenamtlichen Strukturen im Sport.

Das Inklusions-Projekt BINAS Braunschweig integriert natürlich alle Sportler steht für Integration und Inklusion im und durch Sport. Bei diesem Projekt ist der Stadtsportbund Braunschweig seit der 1. Minute beteiligt und einer der Kooperationspartner des Behindertenbeirats Braunschweig geworden.

Die wichtigste Aufgabe besteht darin, die Menschen mit Behinderung bei der Entwicklung lokaler (inklusiver) Sportangebote mitzunehmen und Ihre Bedürfnisse zu berücksichtigen. Das Aufgabespektrum von BINAS umfasst dabei die Erfassung bereits vorhandener inklusiver Sportangebote, die Schaffung einer Informationsplattform für Menschen mit Behinderung, die Qualifizierung von Übungsleitern, die Beratung und Unterstützung von Sportvereinen bei der Durchführung inklusiver Sportangebote sowie die Entwicklung von Vorschlägen zur Schaffung entsprechender Fördermöglichkeiten. Hierbei erfolgt die Beteiligung der Kooperationspartner, die den Inklusionsgedanken unterstützen und ihre Ressourcen im Rahmen der Möglichkeiten einbringen.

Selbstverständlich gibt es in der Stadt Braunschweig schon diverse gute Beispiele funktionierender Inklusion im Bereich des Sports. Aber die Zielsetzung des Projektes BINAS geht ein ganzes Stück weiter. Ich bin mir sicher, dass mit BINAS die Basis geschaffen wird, den Inklusionsgedanken im Sport nicht nur zu transportieren sondern sowohl Vorstände und Mitglieder der Braunschweiger Sportvereine als auch Menschen mit Behinderung stärker für dieses Thema zu interessieren.
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Norbert Rüscher
Vizepräsident - Sportentwicklung Sprecher des Präsidiums